Mit dyslexie eine Fremdsprache lernen

door Regina Coeli

Für viele Professionals ist eine Fremdsprache mit einem konkreten Ziel verbunden: internationaler arbeiten, freier mit Kundinnen oder Kolleginnen sprechen, überzeugender präsentieren oder sich sicherer in einer anderen Sprache und Kultur bewegen. Wer Dyslexie hat, kommt dabei schnell zu dem Schluss, dass dieser Schritt weniger erreichbar ist als für andere.

Ein anderer lernweg, keine niedrigere grenze

Dyslexie bedeutet nicht, dass eine Person keine Fremdsprache lernen kann. Der Lernprozess verläuft aber oft anders. Neue Laute, Wörter und Rechtschreibmuster brauchen meist mehr Zeit, um gut verarbeitet und gespeichert zu werden. Dadurch fühlt sich eine Sprache weniger schnell vertraut an, besonders wenn Tempo und Fehlerfreiheit im Mittelpunkt stehen.

Kurz zusammengefasst

Viele Professionals mit Dyslexie denken, dass Sprachen nichts für sie sind. Oft sagt das vor allem etwas über frühere Lernerfahrungen aus, nicht über das, was heute noch möglich ist. Ein persönlicher, praxisorientierter Ansatz mit Raum für Zuhören, Sprechen und Wiederholung kann dann den Unterschied machen.

Warum alte spracherfahrungen ein verzerrtes bild geben

Viele Erwachsene beurteilen ihre Sprachfähigkeit noch immer auf Basis der Schulzeit. Dort lag der Schwerpunkt oft auf Vokabellernen, schriftlicher Korrektheit und Tests. Gerade diese Form des Lernens belastet Bereiche, die bei Dyslexie zusätzliche Anstrengung verlangen. So entsteht leicht ein zu begrenztes Bild davon, was in einer anderen Lernumgebung möglich ist.

Im beruf gelten andere massstäbe

Im beruflichen Kontext geht es bei Sprachkompetenz selten zuerst um Fehlerfreiheit. Wichtiger ist, ob eine Person ein Gespräch führen, Nuancen verstehen, Vertrauen schaffen und klar reagieren kann. Das verlangt Sprachkompetenz, aber nicht unbedingt denselben Lernweg wie in einer schulischen Umgebung.

Was lernen oft wirksamer macht

Für viele Erwachsene mit Dyslexie funktioniert Sprache besser, wenn sie nicht nur gelesen, sondern auch gehört und verwendet wird. Wörter bleiben besser hängen in einem Gespräch, einem Beispielsatz oder einer erkennbaren beruflichen Situation. Klare Erklärung, Struktur, Wiederholung und Zusammenhang sind dann keine Extras, sondern Voraussetzungen, um neue Sprache gut zu verarbeiten.


Was menschen mit dyslexie oft brauchen

Ein Ansatz, der besser passt, hat oft einige klare Merkmale:

  • Sprache lernen im Kontext, nicht als einzelne Bausteine
  • Raum für Zuhören und Sprechen
  • klare Erklärung und erkennbare Beispiele
  • Wiederholung in einem logischen Rhythmus
  • direkte Verbindung zur Praxis


Wo Regina Coeli gut anschliesst

Gerade bei diesen Punkten passt der Ansatz von Regina Coeli gut. Jedes Training beginnt mit einer Intake, in der Ziele, Hintergrund, Lernstil und Arbeitssituation besprochen werden. Auf dieser Basis entsteht ein massgeschneiderter Weg, mit Eins-zu-eins-Training durch Native Speakers und einer klaren Verbindung zur täglichen Praxis.

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Was das in der Praxis bedeutet

Dieser persönliche Ansatz macht es möglich, die Schwerpunkte anders zu setzen. Es gibt Raum für mündliche Interaktion, direktes Feedback und Übungen in Situationen, die für die teilnehmende Person relevant sind. Regina Coeli bietet dieses persönliche Training in verschiedenen Formen an, darunter Online-Eins-zu-eins, hybride Programme und intensive Trainings in Vught. Das Intensivtraining mit viel persönlicher Begleitung ist davon im Allgemeinen die am besten geeignete Form.

Herausforderung bei Dyslexie Was oft hilft Der Ansatz von Regina Coeli
Viel neue Sprache gleichzeitig verarbeiten klarer Aufbau und Massarbeit Intake, Ziele und Lernstil als Ausgangspunkt
Sprache vor allem schriftlich angeboten bekommen mehr Zuhören, Sprechen und direktes Feedback Eins-zu-eins-Training mit Native Speakers
Wörter ohne Kontext behalten müssen Üben in erkennbaren Situationen Training verbunden mit Praxis und Arbeitssituation
Schwierigkeiten, Regeln schnell abrufen zu können klare Erklärung und Wiederholung persönliche Begleitung und gezielte Abstimmung
Zweifel durch frühere Spracherfahrungen Fortschritt in einer passenden Lernumgebung erleben persönliches, zielgerichtetes Training

Schaffen Sie bessere voraussetzungen

Dyslexie verlangt keine niedrigeren Erwartungen. Sie verlangt aber eine Lernumgebung, die genauer dazu passt, wie eine Person Sprache verarbeitet. Sobald Sprache hörbar, anwendbar und bedeutungsvoll wird, verändern sich oft auch die Ergebnisse. Nicht weil die Ansprüche niedriger sind, sondern weil die Voraussetzungen zum Lernen besser sind.

Für Professionals mit Dyslexie ist die wichtigste Frage deshalb nicht, ob sie eine Sprache lernen können. Die relevantere Frage ist, unter welchen Bedingungen sie das am besten tun.

Entdecken, was funktioniert?

Sind Sie neugierig, ob ein Training bei Regina Coeli Sie weiterbringen kann? In einem Beratungsgespräch schaut eine Sprachtrainerin gemeinsam mit Ihnen auf Ihr Lernziel, Ihre berufliche Praxis und Ihre Art zu lernen. So entsteht schnell ein klares Bild davon, was ein passendes Sprachtraining braucht und ob wir Ihnen dieses bieten können.

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