Italienisch für ein Leben in Italien lernen

door Regina Coeli

Die meisten Kursteilnehmer bei Regina Coeli lernen eine Fremdsprache für ihre Arbeit. Peter und Nan nicht. Sie sind begeisterte Italienbesucher und verbrachten eine Woche in Vught, um Italienisch zu lernen, damit sie ihren Aufenthalt in Italien noch mehr genießen können.

„Es ist eine Art Arbeitsurlaub“, sagt Peter. „Man kann das Geld auch für einen Flug in ein fernes Land ausgeben und sich dann dort auf eine Sonnenliege legen. Aber bei einem solchen Sprachtraining lernt man etwas, man hat Kontakt zu anderen Menschen und zu etwas, das Spaß macht: der Sprache. Es ist sehr anregend, sein Gehirn auf eine andere Art und Weise zu nutzen.“

Eine Woche Italienisch lernen

Peter hat früher für das Außenministerium gearbeitet. Daher war das Ehepaar mit der „Woche der Nonnen“ vertraut. „Ich dachte immer, so etwas würde Spaß machen. Ein Freund von mir ging vor einiger Zeit zu Regina Coeli, weil er bei der Hochzeit seines Sohnes und dessen italienischer Braut eine Rede auf Italienisch halten wollte. Er war nach der Schulung sehr begeistert.“

Wie die anderen Teilnehmer auch, nahmen Peter und Nan an einem individuellen Training mit vier Einzelstunden pro Tag teil. „Zwischendurch haben wir im Labor geübt“, erklärt Nan. „In dieser Woche waren insgesamt vier Teilnehmer und vier Sprachlehrer anwesend. Wir hatten also jeden Tag Unterricht bei vier verschiedenen Lehrern. Das war ein großer Spaß. Wir haben uns mit allen sehr gut verstanden und man merkt, dass die Sprachtrainer sich sehr gut untereinander absprechen.“

Unterricht in italienischer Gestik

Neben dem Einzelunterricht gibt es während einer Unterrichtswoche auch gemeinsame Gesprächsrunden und Gruppenaktivitäten. Dadurch entstand natürlich ein guter Kontakt zu den italienischen Kursteilnehmern, die in dieser Woche im Haus waren. „Einmal hatten wir mit vier von ihnen eine Lektion über italienische Gesten, weil die Italiener so viel mit ihren Händen ausdrücken. Das war wundervoll! Aber wir hatten auch gute Kontakte zu Studenten der anderen Sprachen“, sagt Peter.

Eine Sprache lernen, wenn man schon älter ist

Nan hat Englisch und Niederländisch unterrichtet, aber Italienisch war für sie schwierig. „Ich fand es anstrengend, mit einer neuen Sprache zu beginnen. Was mir hilft, ist, dass ich einen sprachlichen Hintergrund habe. Aber ich habe auch gemerkt, dass man eine Sprache anders lernt als in jungen Jahren“. Peter fügt hinzu: „Man muss mehr wiederholen. Deshalb funktioniert das Labor auch so hervorragend.“

Kurz nach dem Training reisten Nan und Peter nach Italien und konnten ihre neue Sprache in die Praxis umsetzen. „Wir können die Sprache auf einer Grundstufe ganz gut anwenden“, erzählt Peter. „Seit dem Training im April waren wir schon dreimal in Italien. Manchmal ist es einfacher, sich mit der Sprache zu beschäftigen als zu anderen Zeiten. Aber wir sind nach wie vor begeistert. Die italienische Sprache macht einfach Spaß.“

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