Erlernen einer Fremdsprache als Erwachsene*r

door Regina Coeli

Es gibt viele Gründe, eine neue Sprache zu lernen. Vielleicht arbeiten Sie in einem Unternehmen mit vielen niederländischen Kunden, haben einen Zweitwohnsitz in Italien oder Familie in Spanien. Was auch immer der Grund sein sollte – das Erlernen einer neuen Sprache und Kultur ist immer eine Bereicherung.

In diesem Artikel gehen wir darauf ein, wie es ist, eine Fremdsprache als Erwachsene*r zu lernen. Ist es schwieriger als in der Schule? Wie gehen Sie vor? Und welche Hilfe können Sie in Anspruch nehmen, um Ihre Ziele zu erreichen?

Befreien Sie sich von Schulmethoden

In der Schule liegt der Schwerpunkt beim Erlernen einer Fremdsprache auf Prüfungen und dem Reproduzieren von Sprachkenntnissen. Als Erwachsene*r müssen Sie keine guten Noten mehr erzielen. Jetzt geht es darum, dass Sie die Sprache anwenden können. Das muss nicht fehlerfrei sein. Sie lernen eine Sprache eher so, wie ein Kind sprechen lernt. Indem Sie etwas machen und erleben, anstatt aus Büchern zu lernen.

Wussten Sie, dass Erwachsene eine neue Sprache oft schneller lernen, als sie als Kind ihre Muttersprache gelernt haben? Denn als Erwachsene*r haben Sie bereits eine Reihe von Vorteilen:

  • Sinnvoller Kontext: Sie verstehen die Konzepte bereits und müssen nur noch ein neues Wort lernen. Einem Vierjährigen zu erklären, was eine Hypothek ist, ist eine Herausforderung. Aber alles, was Sie wissen müssen, ist, dass das englische Wort für Hypothek „mortgage“ ist.
  • Verbinden und assoziieren: Erwachsene können leichter Assoziationen herstellen, was ihnen hilft, sich an neue Wörter zu erinnern.
  • Grammatikkenntnisse: Sie verfügen bereits über Grundkenntnisse der Grammatik, was Ihnen hilft, die Grammatik in einer neuen Sprache zu verstehen.


Obwohl Sie als Erwachsene*r mit einem größeren Wortschatz und einer komplexeren Grammatik umgehen können, können Sie viel davon lernen, wie Kinder eine Sprache erlernen:

  • Fehler dürfen gemacht werden: Das Wichtigste ist, dass Sie weiterreden.
  • Intuitives Lernen: Anstatt Regeln und Wörter auswendig zu lernen, ist es effektiver, Sprachregeln aus ihrem Gebrauch abzuleiten.


Aktives und motiviertes Lernen: der Schlüssel zum Erfolg

Obwohl die Art des Lernens von Person zu Person variieren kann, gibt es zwei wichtige Faktoren, die für alle gelten: aktives Lernen und motiviert bleiben.


Aktives Lernen

Um eine Sprache effektiv zu lernen, ist es wichtig, so viel wie möglich mit der Sprache zu interagieren. Sie können dies tun, indem Sie mit Muttersprachler*innen kommunizieren, Podcasts hören, Filme ansehen oder sogar mit Rezepten in der Zielsprache kochen. Indem Sie alle Ihre Sinne einbeziehen, lernen Sie die Sprache auf eine intuitivere Weise.

In der Schule lag der Schwerpunkt oft darauf, Wörter und Grammatik aus Büchern zu lernen, was dazu führen kann, dass Sie zu viel über die Regeln nachdenken. Wenn Sie die Sprache jedoch aktiv anwenden, lernen Sie auf natürlichere Weise – genau so, wie Sie als Kind Ihre Muttersprache gelernt haben. Fangen Sie an zu kommunizieren – Fehler dürfen gemacht werden! Perfektion kommt nötigenfalls später.

Individuelles Sprachtraining kann besonders effektiv sein, da sich die Trainer*innen voll und ganz auf Ihr Niveau, Ihre Ziele und Interessen konzentrieren können.


Motiviert bleiben

Das Erlernen einer neuen Sprache ist eine Herausforderung für Ihr Gehirn. Wie bei anderen komplexen Aufgaben auch kann es schwierig sein, motiviert zu bleiben und Ihr Ziel zu erreichen. Hier sind einige Tipps, um motiviert zu bleiben:

  • Erkennen Sie Ihre Motivation: Was ist Ihr Grund, eine Sprache zu lernen? Sie möchten vielleicht Geschäftsniederländisch lernen, aber es ist noch wichtiger, gute Beziehungen zu niederländischen Kollegen aufzubauen. Sich dessen bewusst zu sein, erleichtert Ihnen das Durchhalten.
  • Setzen Sie sich erreichbare Ziele: Legen Sie fest, was Sie erreichen möchten, und unterteilen Sie es in kleinere Ziele. Auf diese Weise wissen Sie, wann Sie mit Ihren Fortschritten zufrieden sein können. Wenn Ihr Endziel zu weit entfernt ist, ist es wahrscheinlicher, auf dem Weg dorthin aufzugeben.
  • Lernen Sie, was Sie interessiert: Wählen Sie eine Sprache, die Ihren Interessen, Ihrer täglichen Arbeit oder Ihrer Situation entspricht.
  • Lernen Sie von Menschen: Andere können Ihnen helfen, Sie korrigieren und Ihnen vor allem Komplimente machen.

Sprachen lernen bei Regina Coeli

Bei Regina Coeli lernen Sie eine Fremdsprache aktiv, mit Privatunterricht von Muttersprachler*innen. Ab der ersten Lektion kommunizieren Sie in der neuen Sprache zu Themen, die für Sie relevant sind. Sie arbeiten mit authentischem Material wie Artikeln, Radiosendungen und Videos. Darüber hinaus haben Sie reichlich Gelegenheit, mit anderen Kursteilnehmern zu üben, deren Muttersprache möglicherweise Ihre neue Sprache ist.

Motiviert zu bleiben ist bei Regina Coeli kein Problem. Das Institut hat einen Rhythmus, der dafür sorgt, dass Sie automatisch im Flow bleiben. Die Sprachtrainer*innen verfolgen Ihre Fortschritte genau und geben regelmäßig Feedback. Es ist immer motivierend zu hören, welche Fortschritte Sie bereits gemacht haben!

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